Geschichte
 

Aktuelle Ortschronik, siehe auch Tafel vor der Turnhalle (PDF 2,3 MB)

Chronologie

1250 Jahrfeier (2004)

Hader- bzw. Gerichtsbücher:

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Weitere Informationen zur Geschichte Dienheims:
www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/dienheim.html (ext.Link)

 


Siliusstein


Gedenkmedaille zur Erinnerung an einen Vertrag zwischen Dienheim und Oppenheim im Jahre 1605

In Dienheim läßt sich eine ununterbrochene Besiedlung seit der jüngeren Steinzeit nachweisen, wie Gräber- und andere Bodenfunde eindrucksvoll belegen.

Die Römerherrschaft über Dienheim läßt sich ab dem 1. Jahrhundert n. Chr.lückenlos nachweisen, aus dem unter anderem ein römischer Grabstein, der bekannte Siliusstein, (siehe Bild), stammt. Nach 406 gab es eine alemannische Herrschaft. Von den Merowingern gibt es einen Friedhof aus dem 7. Jahrhundert.

Ab 754 ist die Dienheimer Geschichte schriftlich belegt durch Urkunden der Klöster Fulda, Lorsch und anderer.

782 schenkte Karl der Große seinen Dienheimer Königsbesitz an das Kloster Fulda.

Die Ritter von Dienheim, die sich nach unserem Dienheim benannten, hier einen Ritterhof bewohnten und einen "schwarzen Fuß" in im Wappen hatten, starben im Mannesstamm Mitte des 15. Jahrhunderts aus. Das ältere und bekanntere Geschlecht "von Dienheim", Wappentier Löwe, stammte aus einem anderen Dienheim (heute Wüstung).

Dienheim war sehr früh eigener Pfarrort. Die Reformation berührte schon in den Anfängen Dienheim.

Der 30jährige Krieg hatte Dienheim sehr in Mitleidenschaft gezogen; die Chronik spricht von Dorf-Ruinierung.

1694 wurde in Dienheim an der Hauptstraße eine Posthalterei begründet, die u. a. während der Oppenheimer Zerstörung überregionale Bedeutung hatte.

Nach der französischen Revolution war Dienheim von 1797 bis 1814 französisch und gehörte zum Departement Donnersberg. 1816 kam es zu Hessen. Während des 16., 17. und 18. Jahrhunderts mußten die Dienheimer neben den Kriegen zahlreiche verheerende Rheinüberschwemmungen erdulden, die Ernteausfälle, Viehseuchen, Vorrats- und Gebäudeverluste brachten.

Zwar spielte der Wein seit der Römerzeit in Dienheim eine wichtige Rolle, doch erst im letzten Jahrhundert wurden durch umfangreiche Neuanlagen die Grundlagen für die heutige Bedeutung als Weinbaugemeinde gelegt.
Dienheim ist heute eine aufstrebende Weinbaugemeinde am Rhein zwischen Mainz und Worms in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.

Weitere Informationen finden Sie in der Sachbuchreihe "Aus der Geschichte von Dienheim"
Band 1 = Transkription Dienheimer Weistum 1672 (87 Seiten)
Band 2 = Dienheimer Gaststätten (40 Seiten)
Band 3 = Ritter von Dienheim (37 Seiten)
Band 4 = Die kath. Kirchengemeinde von Dienheim (62 Seiten)
Band 5 = Transkriptionen bezüglich Bau der kath. Kirche von Dienheim von 1748 bis 1907 (85 Seiten)
Die Sachbuch-Serie wird fortgesetzt.

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